Winterrallye-Steiermark

Die Winterrallye geht in das nächste Jahrzehnt !

Auch in 2018 wird es wieder spannend – wir werden die Winterrallye für ältere und schwächere Fahrzeuge besonders attraktiv machen. Moderne Rallye- Sport-Fahrzeuge werden nur noch mit besonderer Zustimmung des Veranstalters in separater Wertung zugelassen, und nur dann, wenn diese einen besonderen Stellenwert im Motorsport erlangt haben. ( z.B. Subaru Impreza, Toyota Celica, WRC Autos). Moderne (Massen-) Strassenfahrzeuge werden nicht zugelassen.

Folgende Ergänzungen / Änderungen sollen die Rallye verbessern und in die nächsten Jahre führen:

WERTUNGSMODUS

Die bisherige Wertung mit dem Faktor 0,8 für Fahrzeuge bis 1300 ccm und/oder bis Baujahr 1965 entfällt. Alle Allrad-Fahrzeuge werden mit dem Faktor 2,0 - wie bisher - und alle Fahrzeuge mit Zweiradantrieb werden mit dem Faktor 1,0 in einem Klassement gewertet, wobei Fahrzeuge mit einem Leistungsgewicht über 10 kg/PS in einer eigenen Kategorie mit ca. 10% niedrigeren Geschwindigkeiten / Schnitten an den Start gehen. Die Vergabe der Startnummern erfolgt nach Leistungsgewicht in 3 Kategorien. Geringes LGW – höhere Schnitte und niedrige Startnummer / höheres LGW – niedrige Schnitte und höhere Startnummer.

Eine Gesamtwertung für alle Fahrzeuge

Um eine annähernde Gleichstellung von Fahrzeugen geringerer Leistung und unterschiedlicher technischer Reife zu erreichen, wird die Rallye in 3 Kategorien / Gruppen ausgetragen >>

A – ROT - Fahrzeuge mit Allrad-Antrieb

Die Sollzeiten entsprechen Schnitten zwischen 40 bis 50 km/h. Die Strafpunkte werden mit dem Faktor 2,0 gewertet.

B – GRÜN - Fahrzeuge mit Zweirad-Antrieb und mit einem LGW unter 10 Kg/PS

Die Sollzeiten entsprechen Schnitten zwischen 40 bis 50 km/h. Die Strafpunkte werden mit dem Faktor 1,0 gewertet.

C – BLAU - Fahrzeuge mit Zweirad-Antrieb und mit einem LGW über 10 Kg/PS

Die Sollzeiten sind ca. 10 % langsamer und entsprechen Schnitten von 35 bis 45 Km/h. Die Strafpunkte werden mit dem Faktor 1,0 gewertet.

Die Einteilung in die jeweilige Kategorie erfolgt bei der Anmeldung durch den Veranstalter, der bei Unklarheiten über das tatsächliche Leistungsgewicht, die Daten aus bisherigen Teilnahmen an der WRS, die Angaben des Herstellers und in der KFZ-Zulassung heranziehen kann.

Klassenwertung nach Baujahr.

die Klassensieger - auch älterer Baujahre - sollen besonders prämiiert werden in den Klassen:

Klasse 1 - bis 1960

Klasse 2 - bis 1970

Klasse 3 - bis 1980

Klasse 4 - bis 1990

Klasse 5 - ab 1991 - (in separater Sonderwertung nur für moderne Sport- und Rallyefahrzeuge)

PREISE

Preise / Pokale werden gegeben für :

Gesamtwertung Platz 1 – 10 für Fahrer und Beifahrer der Klassen 1 - 4

Damenwertung Platz 1 – 3   (die drei bestplatzierten Damen oder Damenteams / Fahrer-Beifahrerin)

Klassenwertung Platz 1 – 3   für Fahrer und Beifahrer in den Klassen 1 – 5

Sonderpreis „Goldene Krücke“ - an die Crew, mit genügend Ehrgeiz und (fast) größter Nachsicht

Sonderpreis „Team-Trophy“ – Platz 1 für das beste Team in Wertung.

ZEITNAHME

Die bisher der Auswertung zu Grunde liegende eigene Zeitnahme hat in der Vergangenheit zu ungenauen und oft widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Das soll verbessert werden.

Ab 2018 wird die Zeitnahme an eine externe und auf diese Aufgabe spezialisierte Institution mit besonderer Erfahrung im Oldtimersport vergeben. Wir versprechen uns davon eine prompte und besser nachvollziehbare Auswertung und rasche endgültige und genaue Ergebnisse für unsere Teilnehmer.

Ob dies mittels GPS oder konventionell erfolgen soll, wird noch bestimmt werden. Wir werden auf jeden Fall an allen Zeitkontrollen und anderen wichtigen Standorten mit unseren Mitarbeitern und Funktionären anwesend sein, um – wie bisher - den persönlichen Kontakt zu unseren Teilnehmern zu erhalten.

Die Winterrallye wird keine unpersönliche nur von „OBEN“ - GPS-überwachte Ausfahrt, in der die Teilnehmer den ganzen Tag ohne Kontakt zum Veranstalter durch die Gegend fahren.

„Wir stehen auch bei Minus 20 Grad für Euch draußen“ - Zumindest meistens !

VORAUSFAHRZEUG & STRECKENKONTROLLE

Ab 2018 wird ein Vorausfahrzeug die Rallyestrecke noch kurz vor dem ersten Teilnehmer abfahren um rasch auf Veränderungen, kurzfristige Strassensperren oder Umleitungen reagieren zu können. Trotz der bisher ca. 48 Stunden zuvor abgefahrenen Strecken sind in der Vergangenheit oft kurzfristige Änderungen aufgetreten, die dann an die Teilnehmer oft nicht mehr weitergegeben werden konnten. Mit einem Vorausfahrzeug mit der Startnummer „0“ soll zukünftig schneller darauf reagiert werden können.

STRECKE

Auch zukünftig werden wir die Strecken so auswählen, dass unsere Teilnehmer sowohl die alten Rallye-Wege der Vergangenheit befahren werden, als auch immer wieder neue Streckenteile in die Rallye eingebaut werden, um die Winterrallye auch für unsere „Stammfahrer“ immer wieder neu und interessant zu gestalten. Auch Abstecher in die angrenzenden Bundesländer wird es wieder geben.

Die „Nacht der langen Messer“ – unsere Nachtetappe am Freitag Abend soll weiter verfeinert und ausgebaut werden. Das Eisrennen am Zenzsee bleibt fest im Programm. – wenn es kalt genug ist !

Die Rallye 2018 wird am Freitag mit dem Eisrennen auf dem Zenzsee in Tragöß begonnen und dann wird eine Runde in der oberen Oststeiermark gefahren. Am Samstag führt die Rallye-Route ins obere Murtal und nach Oberkärnten. Die Gesamtlänge beträgt an beiden Tagen ca. 700 km.

RESUMEE

Die Winterrallye-Steiermark bleibt – wie in der Vergangenheit – auch zukünftig, vom Reglement her bewusst einfach, und soll den Fahrern und Beifahrern auf den winterlichen Bergsstrassen der Steiermark einfach viel Fahrspass und Freude am historischen Motorsport bereiten.

Auch ältere Autos sollen in der Rallye wieder vorne mitfahren und diese auch gewinnen können.

Durch die Einteilung in 3 Kategorien mit 2 unterschiedlichen Schnitten sollte eine annähernde Gleichstellung aller teilnehmenden Fahrzeuge möglich sein.

2 Tage richtig "Rallye-Fahren" - wie früher -  Gute Nerven, Ausdauer und Fahrzeugbeherrschung stehen an erster Stelle.

NENNGELD

Wir sind stets bemüht, die Winterrallye weiter zu verbessern. Auch in 2018 bleibt das Nenngeld unverändert und wir bitten um wohlwollende Kenntnisnahme und auch Nachsicht, falls einmal etwas nicht zu 100% passt.

Für alle Frühbucher gibt es wieder den traditionellen Nenngeld-Bonus von 10% !                          

(d.h. Abgabe der vollständigen Anmeldung und Bezahlung des Nenngeldes bis spätestens 1.8.2017).               

Die maximal 50 Startplätze werden in der Reihenfolge nach Nennungseingang vergeben

Mit Erreichen der maximalen Starterzahl wird die Nennliste vorzeitig geschlossen.

 

Die Winterrallye-Steiermark – Das Original - seit 2008 ! – jetzt im nächsten Jahrzehnt !


 

Porsche 356 Carrera Cabrio -
im dichten Schneetreiben    


Die Winterrallye-Steiermark ist eine klassische Rallye wie in früheren Zeiten, wo das Ankommen und die Hilfe untereinander im Vordergrund steht. Gemessen wird in vollen Minuten - (manchmal auch in Stunden). Die Fahrer und Beifahrer übernehmen wieder Verantwortung und die Teamfähigkeit der beiden ist entscheidend.

Die Winterrallye-Steiermark wird gefahren zu 75 % auf kleinen und salzfreien Nebenstraßen, über schneebedeckte Almen und tiefe Gräben, durch dunkle Wälder und über verschneite Pässe. Es ist eine Herausforderung an die Fahrer und die Fahrzeuge. Es sind etwa 30 000 Höhenmeter zu bewältigen auf ca. 700 km über und durch die steirischen Berge.

Die Winterrallye-Steiermark verzichtet bewusst auf die üblichen Hilfsmittel, es wird größtenteils nach Landkarten gefahren, wobei die Navigation schon eine Herausforderung ist.

Die Winterrallye-Steiermark ist eine sportliche klassische Automobilveranstaltung auf Gleichmäßigkeit, die bei absoluten winterlichen Verhältnissen stattfindet.

Die Winterrallye-Steiermark ist nur geeignet für erfahrene Fahrer und Beifahrer, es ist keine übliche Oldtimerausfahrt und keine Automobilveranstaltung auf hohem gesellschaftlichen Niveau. Dafür gibt es viel zu (er)fahren, zu erleben und schöne freundschaftliche und familiäre Kontakte.